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Törnbericht

3 Skipper - 2 Boote

Ulrich Kindler, Axel Hundgeburth und Krischan Gerdes

 

Drei Skipper und zwei Boote...
 
Eher spontan haben wir diesen Sommer beschlossen, gemeinsam die Nordfriesischen Inseln zu besuchen. Krischan mit der „Jan Himp“, eine Jouét 760, die im Laufe der Jahre für alle Eventualitäten ausgerüstet wurde. Uli mit der „Blue Sky“, einer Neptun 22. Axel reist auf einem in die Jahre gekommenen Folkeboot, seiner „Smilla“. Kurz vor unserer Abreise hat Uli als 2. Steuermann auf der Jan Himp angeheuert, so dass aus drei Booten nunmehr zwei wurden und Uli unter dem Kommando von Krischan in See stach.
 
Am 31. Juli 2010 starten wir bei Kaiserwetter elbabwärts zum Ankerplatz in der Ostemündung. Der nächste Tag sieht uns Kurs auf Helgoland nehmen. Eine schöne Brise schiebt uns am übernächsten Tag dann raumschots quer über die Nordsee in die Norderhever.
 
der Weg ist das Ziel...
   Das Erste, was von Helgoland kommend ins Auge sticht, ist die mächtige Bake auf Süderoogsand. Schon ca. 10 sm vor der riesigen Sandbank sieht man sie und kann Kurs darauf nehmen.

 
Hier sagen sich Barsch und Fischotter "Gute Nacht"

 
Weiter im kräftig schiebenden Heverstrom segeln wir abermals raumschots in den Watthafen Tammensiel auf Pellworm. Nach der Hochseeinsel Helgoland empfängt uns die grüne Marschinsel mit ihren Wiesen und dem stimmungsvollen Licht im Watt. Drei Hafentage müssen genügen, um die Fahrt in das nordfriesische Halligmeer zu starten.

 

 
Der Kurs führt über den Heverstrom nordwärts über das Fahrwasser Strand in die Süderaue, vorbei an Hallig Nordstrand, Hamburger Hallig und Hallig Gröde. Querab der Hamburger Hallig befindet sich eine Wasserscheide, von der Ebbe und Flut in die jeweils umgekehrte Richtung weiterlaufen und so ergibt sich ein spannender Törn zur Hallig Oland. Der flache Hafen erfordert Gespür für das Anlegen an den Holzdalben, Smilla hat hier klar die Nase vorn und kann gemächlich das Mittagsessen vorbereiten, während der Kielschwerter Jan Himp erstmal freigeschaukelt werden muss.

 

 
...immer eine Handbreit Schlick unterm Kiel

 
...beste Bedingungen
 
Das nächste Ziel heißt Amrum. Die große Sandinsel kann auf mindestens zwei Wegen erreicht werden. Während Jan Himp wegen des defekten Echolotes den sicheren Kurs durch die Süderaue segelt, kann Smilla das beprickte Wattfahrwasser dicht unter Langeness nehmen und westlich davon über den sogenannten Schweinsrücken direkt die Ansteuerungstonne nach Amrum anliegen.

 

 
Amrum wartet mit kulinarischen und sportlichen Aktivitäten auf, wobei
sich Axel als beherzter Wandervogel entpuppt. Fischgerichte in Wittdün, Wandertouren nach Nebel und Steenodde sowie ein Tagestörn nach Föhr bilden die hauptsächlichen Aktivitäten während des 4-tägigen Aufenthalts. Das Wetter spielt in den vergangenen Tagen mit, eher zu wenig Wind für die anstehende Rückreise wird befürchtet.

Und so werden die Festmacher im Hafen Wittdün eingeholt und wegen der Tide verzichten wir auf ein direktes Einlaufen in die Aussenelbe. Stattdessen gehen wir wieder über Helgoland, müssen aber die zweite Hälfte der Strecke über See motoren, da uns der Wind verlassen hat.

Auch hier ist wieder der Wandervogel gefragt, die von Bombenkratern übersäte Insel wird umrundet und leckere Fischgerichte werden anschließend zum Ausgleich serviert.
 
Wandervogel Uli
Die Rückreise nach Cuxhaven muss mit der "Eisernen Fock" bewältigt werden, da absolute Flaute herrscht.
 
Der anschließende Elbauf-Törn zurück nach Stade läuft schon fast routinemäßig ohne irgendwelche Vorkommnisse ab und so machen wir glücklich und zufrieden im SCD fest.

Uli, Krischan...

...und Axel
 
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